So, nun möchte ich meinen Senf auch noch in die Wissenslücke schmieren; korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege:
Da wir hier ausschließlich von Viertaktmotoren sprechen, benötigen bei jeder Umdrehung zwei Zylinder Luft, beim 1.8-Liter wären das rund 900 Kubikzentimeter. Bei einer Lehrlaufdrehzahl von 800 U/min. wären das also schon 800 x 0.9 l = 720 Liter Luft; bei 7,500 U/min. fallen satte 6,750 Liter zu fördernde Luft an ... pro Minute! Somit, denke ich, dürfte langsam etwas klarer werden, dass wir hier mit PC-Lüftern absolut nichts erreichen, ein PC-Lüfter mit einer solchen Fördermenge würde mir glatt das Mainboard durch die Gehäusewand drücken, und das sogar noch bevor die Sicherung fliegt!
Das erklärt vielleicht den mechanischen Aufwand im Aufbau eines Turboladers etwas, es erklärt aber vielleicht auch, warum grundsätzlich ein
Luftfilter
mit einem größeren Luftdurchsatz mehr "bringt" als der Originalfilter - es gilt jedoch zu bedenken, dass das, was da vorn an Luft 'reinkommt hinten auch wieder mit möglichst geringem Widerstand 'raus muss!